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gedacht

Finde den Fehler!

Ich bin ein Rebell, denn ich bin dagegen!
Wogegen?
Na, gegen das System!
Warum?
Weil das System Arme ärmer und Reiche reicher macht. Weil das System stillsteht. Weil das System die Wirtschaft über das Wohl des Einzelnen stellt. Weil das System ausländerfeindlich ist. Weil das System alle Minderheiten diskriminiert. Weil das System die Gesellschaft ausbeutet!
Und was ist mit der Gesellschaft?
Gegen die bin ich auch.
Warum?
Weil die Gesellschaft blind ist. Weil die Gesellschaft dem System folgt. Weil die Gesellschaft sich nicht wehrt.
Wogegen wehrt?
Na, gegen das System!
Das kommt mir bekannt vor...
Ich bin ein Rebell, denn ich bin dagegen!
28.12.07 02:00


Die falsche Antwort

Wenn man beim Scheidterhof eine BraPomiKe (Bratwurst Pommes mit Ketchup) bestellt hat und gefragt wird, wo man den Ketchup hinhaben wolle, ob "an den Rand" oder "obendrüber", sollte man NICHT antworten: "Öhm... an den Rand... und... obendrüber... überall halt."
Warum?
Weil Pommes mit Ketchup besser schmecken als Ketchup mit Pommes.
29.10.07 18:37


In Rainbows

Am 10. Oktober erschien das neue Radiohead-Album "In Rainbows". Leider ging das erst einmal komplett an mir vorbei. Ich war bisher auch kein so großer Radiohead-Fan, kannte nur rund 20 der bekanntesten Lieder. Aufmerksam auf das Album wurde ich allerdings relativ plötzlich, als ich bei last.fm zufällig in den Charts herumstöberte und feststellte, dass Radiohead in einer Woche knapp 3 Millionen mal gespielt wurde - etwa viermal so häufig wie die Zweitplatzierten: The Beatles. Dem musste ich natürlich auf den Grund gehen und tatsächlich: Radiohead hat ein neues Album auf dem Markt.
Nur wie kann es sein, dass ein Album solche Massen polarisiert? Dass so kurz nach der Veröffentlichung schon so viele Leute viel Geld für diese eine CD ausgegeben haben?

Die Antwort fand ich heute und sie ist wunderbar einfach. Die Leute haben nämlich höchstwahrscheinlich gar nicht viel Geld für die Musik ausgegeben. Und nein, ausnahmsweise ist das alles legal. "In Rainbows" wird momentan ausschließlich online zum Download (*klick*) angeboten. Herunterladen kann es jeder, bezahlen muss niemand - kann aber jeder. Die Höhe des Betrags ist dem "Käufer" überlassen.
Und das beste: Die Dateien gibt's sogar im mp3-Format - also keine Probleme mit irgendwelchen nervigen Dateitypen, sondern alles so wie immer.

Sicherlich stellt sich hier die Frage, ob Radiohead sich damit finanziell nicht selbst ein Bein stellt. Das Risiko ist groß, dass kein Schwein zahlt. Doch ich halte die Idee für ziemlich genial. Man kann sich das komplette Album anhören und anschließend bestimmen, wieviel es einem Wert ist. Und ich denke, dass sich genug Leute finden, die einen angemessenen Betrag spenden. Das mag ein wenig naiv klingen - sicher wird es auch verdammt viele geben, die keinen einzigen Cent zahlen und das Album trotzdem lieben. Aber ich denke, dass die Zahlungsbereitschaft grundsätzlich da ist, doch völlig überteuerte CDs einen einfach nicht dazu kommen lassen, Geld auszugeben. 17€ für eine neue CD halte ich für eine Unverschämtheit. Da gefällt's mir schon deutlich besser, wenn ich selbst entscheiden kann.
Und wer sich doch nicht mit mp3-Dateien abfinden und unbedingt eine CD im Regal stehen haben möchte, der wartet bis Januar, denn dann erscheint das Album im Laden und kann nach ganz herkömmlicher Art und Weise gekauft werden.

Zum Album: Herunterladen und genießen!
22.10.07 19:04


Auch ein Pazifist kann sich über Blut freuen

Der Pazifist, das bin ich.
Das Blut, das fließt in Computerspielen. In Computerspielen, in denen es darum geht, seine Gegner umzunieten. Das kann durchaus Spaß machen. Und es macht vor allem im Multiplayerbetrieb Spaß. Wenn es eben nicht nur darum geht, irgendwen abzuknallen, sondern der gemeinsame Spaß am Wettkampf mit Freunden im Vordergrund steht.
Wie das funktioniert?
Mit einer Langen, Anstrengenden Nacht, kurz LAN.
Der Aufwand ist zwar nicht der kleinste - PCs müssen geschleppt und Netzwerke ingerichtet werden, von dem Schlafdefizit mal ganz zu schweigen - der Spaß ist dafür aber umso größer. Und ja, ich finde es auch in Ordnung, wenn Blut spritzt, weil ich dann wenigstens weiß, dass ich getroffen habe und mein Triumphschrei über den Tisch hallen kann.
Bin ich deshalb ein potentieller Amokläufer? Nein. Ich habe lediglich einen Freund im Spiel besiegt. Macht wohl auch mehr Spaß, als Amok zu laufen.
Da ich das allerdings nie herausfinden will, kann ich auch guten Gewissens behaupten, dass entschärfte Spiele teilweise schon irgendwie blutleer wirken.
15.10.07 23:10


Was tut er nun?

Es ist Nacht. Er sitzt im Auto. Kommt gerade von einem Freund. Ist auf dem Heimweg. Ist müde. Die Augen fallen ihm von Zeit zu Zeit für kurze Zeit zu. Er fährt durch den Wald. Es ist neblig. Der Nebel reflektiert leicht das Licht der Scheinwerfer. Die feuchten Blätter der Bäume glitzern im grellen Schein des Fernlichts. Er will nach Hause. Will in sein Bett. Das Kind steht mitten auf der Straße. Er bremst. Er kommt zum Stehen. Um ihn herum ist es dunkel.

Was tut er nun?
12.10.07 01:58


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