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Finde den Fehler!

Ich bin ein Rebell, denn ich bin dagegen!
Wogegen?
Na, gegen das System!
Warum?
Weil das System Arme ärmer und Reiche reicher macht. Weil das System stillsteht. Weil das System die Wirtschaft über das Wohl des Einzelnen stellt. Weil das System ausländerfeindlich ist. Weil das System alle Minderheiten diskriminiert. Weil das System die Gesellschaft ausbeutet!
Und was ist mit der Gesellschaft?
Gegen die bin ich auch.
Warum?
Weil die Gesellschaft blind ist. Weil die Gesellschaft dem System folgt. Weil die Gesellschaft sich nicht wehrt.
Wogegen wehrt?
Na, gegen das System!
Das kommt mir bekannt vor...
Ich bin ein Rebell, denn ich bin dagegen!
28.12.07 02:00
 


bisher 25 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Traumgestalt / Website (28.12.07 02:11)
Alle sind dagegen. Sei dafür.

...welch blödsinnige Aussage meinerseits.

Schönen Gruß.


Tobi (28.12.07 11:33)
Since the Prehistoric ages and the days of ancient Greece
Right down through the Middle Ages
Planet earth kept going through changes
And then no renaissance came, and times continued to change
Nothing stayed the same, but there were always renegades
Like Chief Sitting Bull, Tom Paine
Dr. Martin Luther King, Malcom X
They were renegades of their time and age


Uli (28.12.07 12:59)
Nebensätze dürfen nicht alleien stehen! Das ist der Fehler!

Und: "Ich bin ein Rebell, denn ich bin dagegen" ist keine logische Aussage: Würde bedeuten, dass sich das Rebell-Sein aus dem Dagegen-Sein herleiten würde, doch man kann dagegen sein und sich nicht als ein Rebell fühlen. Rebell wird man auch nicht per Definition, sondern aus eigener Proklamation oder Bezeichnung anderer. Daher doch eher: "Durch mein Dagegen-Sein fühle/bezeichne ich mich als Rebell."

Sry für dieses unnötige Geschwafel meinerseits. *gg*


~Ylogh (28.12.07 15:33)
Fehler 1:
Du bist kein Rebell =)

Fehler 2:
Nur weil man ne eigene/andere Meinung hat, ist man kein Rebell - da gehört meiner Meinung nach etwas aktives dazu ^^

Fehler 3:
Weil das System...... <- Nur weil das System "Fehler" hat, ist es nicht gänzlich falsch.
Und das Problem ist der Mensch, der das System gemacht hat.


In diesem Sinne:
------------------------------------------------------------
Ich bin dagegen, denn ihr seid dafür.
Ich bin dagegen, ich bin nicht so wie ihr.
Ich bin dagegen, egal, worum es geht.
Ich bin dagegen, weil ihr nichts davon versteht.
Ich bin dagegen, ich sage es noch einnmal:
Ich bin dagegen, warum ist doch egal.
------------------------------------------------------------

Welch "tiefsinnige" "Diskussionen" in letzter Zeit lol ^^


Uli (28.12.07 16:08)
Nachtrag: Was ist das System?


Sebastian (28.12.07 17:11)
Die Gesellschaft ist das System. Das kann man nicht auseinander nehmen.


Tobi (28.12.07 17:33)
@ ylogh: das ist das fürs Abi-lernen, wir entwickeln uns nun alle zu hoch intellektuellen Wesen


~Ylogh (28.12.07 19:44)
Entweder das oder wir suchen einfach nur Ablenkung

Denn von Physik/Mathe lernen bzw Latein steigt mein Intellekt glaub ich nicht besonders xD zumindest nicht auf dem Bereich über den wir "diskutieren" =)


Uli (28.12.07 19:57)
*lol*
Wir suchen alle krampfhaft nach Dingen, die wir machen können, damit wir ruhigen Gewissens nichts fürs Abi machen müssen.

Bei ihm hier sind Gesellschaft und System aber 2 verschiedene Dinge.
Desweiteren: Er ist gegen das System und gegen die Gesellschaft. Ist er also systems- und gesellschaftslos? Da dies schwer möglich ist, hat er entweder seine eigene Gesellschaft mit seinem eigenen System oder er ist noch imemr Teil dessen, was er bekämpf.
(Bis hier hab ich grad keine Ahnung, was ich mit meiner kleinen Argumentation aussagen will *g*)
Warum folgt die Gesellschaft dem System, wenn es sie doch ausbeutet?

Rettet die Wälder, esst mehr Biber!


(28.12.07 22:46)
Zur Frage "Warum folgt die Gesellschaft dem System, wenn es sie doch ausbeutet?":

Das System beutet nicht alle aus. Ein kleiner Teil der Bevölkerung profitiert ja gerade von dem System. Zufälligerweise hat dieser kleine Teil wiederum den größten Einfluss auf das System und bestimmt dieses.


Tobi (28.12.07 22:48)
^ hab da wohl meinen Namen vergessen^^


Schrubber / Website (29.12.07 01:12)
Wie ich sehe läuft die Fehlersuche auf Hochtouren. Ihr findet sogar mehr Fehler als von mir beabsichtigt - Respekt. Vielleicht sollte ich so etwas öfters mal machen ;>


Sebastian (29.12.07 11:42)
Ja mach das bitte... ich brauche mehr unnötige Ablenkung vom Physik lernen. :D


Uli (29.12.07 15:01)
Dann denken wir uns das Problem mal anders:
Die Gesellschaft wird aktiv und überwindet das System? So, wie der Rebell es will. Was wäre gewonnen?
Niemand würde mehr ausgebeutet werden - wobei anzumerken bleibt, dass dies die subjektive Meinung des Rebellen ist, der keineswegs für die Masse stehen kann, auch wenn er sich gerne als Sprachrohr dieser sehen würde. Doch ohne ein System läuft nichts. Was würde passieren? Entweder es ginge nun allen schelcht und vielleicht soagr noch schlechter oder aber der Rebell mit seinen Rebellfreunden würde sich an die Spitze der Gesellschaft stellen. Womit wir wieder beim Anfang wären: eine Elite, die das System macht, nach dem die Gesellschaft lebt. Solange, bis neue Rebellen die alten ablösen.

Aber anscheinend will die Gesellschaft ja keinen Wechsel. Der Großteil wird angeblich ausgebeutet und dennoch verharrt sie passiv. Hier beginnt dann der spekulative Teil: Geht es dem Großteil dennoch gut genug, dass sie nichts dagegen unternehmen wollen? Solange es jemanden gibt, dem es schelchter geht als einem selbst - egal, wo dieser andere auf der Welt lebt, hauptsache man weiß von ihm und seiner Existenz - solange wird man über sein eigenes Leben zufrieden sein bzw. versuchen nach höheem zu streben, aber nicht das System in Frage stellen, weil man selbst es ja noch gut hat.


~Ylogh (29.12.07 17:23)
Mich würde ja doch genau interessieren was IHR mit dem System meint.
Was genau sind die "Probleme" des Systems.
Und wie sollte es denn anders laufen.

Denn für mich gilt(grob gesagt):
Das System sind die ganzen Gesetze, die Regelungen wie Soziales Miteinander/Wirtschaft usw usw. alles funktioniert.
Aber ein System ist nciht gegen jemanden gerichtet oder kann irgendjemandem was schlechtes "antun"...

"Ausbeutung" findet durch den Menschen statt. Das "System" ermöglicht ihm diese Ausbeutung evtl.

Aber im Endeffekt will der Mensch doch seine Freiheit/seine Vernunft nutzen...und dooferweise hat jeder seine eigene "Vernunft"...also nach wessen Idee soll das System gestaltet werden...
Klar ne super Alternative wäre wohl:
Gehirnwäsche/Diktatur ala UtopieRomane wie bspl "BRave new world" oder ähnliches...
Da würde es dann allen gut gehen ... zumindest rein oberflächlich gesehn-würde ja keiner Ausgebeutet werden^^

Kurz @ Uli:
Aber anscheinend will die Gesellschaft ja keinen Wechsel. Der Großteil wird angeblich ausgebeutet und dennoch verharrt sie passiv.

Natürlich könnte man auch sagen will - aber kann keinen Wechsel erreichen.
Denn so viel und so sehr man auch will...wenn man kein Mitspracherecht hat...
Wobei wenn man wirklich für/im Interesse der breiten Masse sprechen würde...dann finde ich ist es sehr gut möglich sich durchzusetzen...


Schrubber / Website (29.12.07 18:55)
@ylogh: Bei der Definition des Systems stimme ich dir zu.
Da aber, wie du sagst, jeder Mensch eine eigene Vernunft hat, sollte deine Frage, nach wessen Idee ein System gestaltet sein soll wie folgt beantwortet werden: Nach der Mehrheit der Bevölkerung. Das Problematische daran ist allerdings, dass die Macht in der Bevölkerung nicht gleich verteilt ist, sondern immer einzelne Menschen mehr Macht haben als andere, u.a. bedingt durch Vermögen, Herkunft, etc.
Ordnen wir also jeder Person eines Staates einen Machtfaktor zu. Wenn nun die Macht derer, die das System unterstützen, größer ist als der jener, die das System ablehnen, so bleibt alles beim Alten. Ändern sich allerdings die Verhältnisse, so steht einer Revolution nichts mehr im Wege, und das System der Machtmehrheit wird eingeführt.

So die Theorie.


Schrubber / Website (29.12.07 18:56)
Nun stellt sich eben die Frage, warum Personen das existierende System ablehnen.
Hier würde ich Uli zumindest teilweise widersprechen. Ginge es danach, dass man mit seiner Situation "glücklich" ist, solange es Ärmere auf der Welt gibt, so würde eine Rebellion nur im ärmsten Land der Erde möglich sein, was aber - wie die Geschichte zeigt - nicht der Fall ist.
Ich denke, es gibt eher eine Einschränkungsgrenze - wenn diese unterschritten wird und der Mensch mit weniger Macht von dem mit mehr Macht von zu vielen Freiheiten beraubt wird, die ihm seine Vernunft eigtl zuschreibt, so ändert sich seine Einstellung. Diese Grenze ist bei jeder Person verschieden, doch irgendwann sind genügend Menschen unzufrieden - wenn dies der Fall ist und die Macht ausreicht, findet ein Umsturz statt.


Tobi (29.12.07 19:31)
Nur als Anmerkung: diese "Grenze" ist in vielen ärmeren Ländern häufig bei der breiten Massen unterschritten. Nur wird die breite Masse so eingeschüchtert, dass eben kein Umsturz die Folge ist, obwohl es an Unterstützung nicht fehlt;
entweder a) durch mächtige Militärregimes (siehe Birma) bzw. wenn diese versagen b) durch Einflüsse Dritter mit Eigeninteressen.
China unterstützt die Militärjunta von Birma gegen den Aufstand der Mönche.
Die USA zettelt hin und wieder den ein oder anderen Putsch an, um ihre Form von Demokratisierung durch Eliten durchzusetzen, und sich somit im weiteren Verlauf hohe wirtschaftliche Vorteile zu erringen. Die Massen sind von dieser amerikanischen Demokratisierung weitgehen ausgeschlossen (siehe Lateinamerika).


Schrubber / Website (29.12.07 21:57)
In solchen Fällen genügt die Macht der "breiten Masse" eben nicht - wenn nur die Grenze unterschritten ist, genügt es eben nicht, sondern es muss auch genug Macht vorhanden sein.
Einflüsse von außen beeinflussen die Machtverteilung innerhalb eines Landes auch stark.

So langsam entfernen wir uns irgendwie vom eigtl Textthema. Egal... mir ist grade sowieso fad.


Uli (30.12.07 14:08)
Hey! Die Seite hat grad meinen ellenlangen Text einfach so nicht gespeichert........menno.......


Axel (30.12.07 14:19)
Anscheinend gehts es ja allen die hier diskutieren im System gut, weil ihr ja alle ganz brav Abi machen wollt, um es in diesem System weit zu bringen.
Daraus folgt: Ihr gehört alle zur ausbeutenden Elite ;-)


~Ylogh (30.12.07 15:11)
@Axel:

Heute Abi
morgen die Welt

=) und ya uns geht's allen gut und auch wenn wir iwo unzufrieden sind mim System...so leben wir mitten drin und profitieren von ihm ...


Schrubber / Website (30.12.07 15:23)
Steht denn irgendwo, dass wir mit dem System unzufrieden sind?



~Ylogh (30.12.07 16:13)
ya es war eher ein "man" als ein "wir" sry

denn so 100% zufrieden kann man mim System ja net sein auch wenn man ihm nur die Schuld für schlechte Busfahrpläne gibt

irgendwas, was "schlecht" ist, findet man immer wenn man sucht


Tobi (30.12.07 19:15)
Ja, "uns" geht es gut, ohne Frage, aber das stand ja auch nie zur Debatte, oder?

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